Wilhelminenspital

Das auf dem Gebiet des Wilhelminenbergs errichtete Spital verweist auf eine lange Tradition. Nach Plänen von Otto Wagner in einem Pavillonsystem errichtet, verbindet das Wilhelminenspital High- Tech- Medizin mit einer Grünanlage, die die verschiedenen Pavillons verbindet.

Eingangsbereich des Wilhelminenspitals
Haupteingang Wilhelminenspital

Kontakt:

Wilhelminenspital
Montleartstraße 37
1160 Wien

Telefon: +43 1 491 50 – 0
Babynest: +43 1 49150-2944 oder 2963
Ombudsstelle: +43 1 491 50 – 1312

Besuchszeiten:
Täglich von 13:30 bis 15:00 Uhr und von 17:30 bis 19:00 Uhr
Gynäkologische Abteilung: 16:00 – 19:00 Uhr
Für Väter: 11:00 – 19:00 Uhr

Besuche außerhalb der Zeiten sind nach Absprache mit der Stationsleitung möglich.

Betreiber: KAV – Hier geht’s zur offiziellen Webseite des Wiener Krankenanstaltenverbunds

 

Anfahrt

Das Wilhelminenspital ist öffentlich und mit dem eigenen PKW gut erreichbar. Eine hauseigene Tiefgarage bietet ausreichend Stellplätze für Angestellte, Patienten und Besucher.

Der Haupteingang ist von der Linie U3 und den Linien 10, 46, 48A und S45 mit kurzen Fußwegen erreichbar.

Am Eingang Flötzersteig befindet sich das Babynest. Dieser Eingang ist von 06:30 – 21:00 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten ist eine Nachtglocke vorhanden.

Anfahrt-Wilhelminenspital
© https://www.wien.gv.at

 

Abteilung Pavillon Kontakt
1. Medizinische Abteilung:  Zentrum für Onkologie und Hämatologie mit Ambulanz und Palliativstation Pavillon 23 Telefon: +43 1 491 50 – 2101
Fax: +43 1 491 50 – 2109
E-Mail: wil1mesek[a]wienkav.at
2. Medizinische Abteilung: Pneumologie mit Ambulanz Pavillon 26 Telefon: +43 1 491 50 – 2201
Fax: +43 1 491 50 – 2209
E-Mail: wil2mexch[a]wienkav.at
3. Medizinische Abteilung: Kardiologie mit Ambulanz Pavillon 29 Telefon: +43 1 491 50 – 2301
Fax: +43 1 491 50 – 2309
4. Medizinische Abteilung mit Gastroenterologie,  Hepatologie, Endoskopie und Ambulanz Pavillon 29 Telefon: +43 1 491 50 – 2401
Fax: +43 1 491 50 – 2409
E-Mail: wil.4me[a]wienkav.at
5. Medizinische Abteilung mit Endokrinologie,  Rheumatologie und Akutgeriatrie mit Ambulanz Pavillon 24 Telefon: +43 1 491 50 – 2508
Fax: +43 1 491 50 – 2509
E-Mail: wil.5me[a]wienkav.at
6. Medizinische Abteilung mit Nephrologie und Dialyse mit Ambulanz Pavillon 17, 19, 29 Telefon: +43 1 491 50 – 2608
Fax: +43 1 491 50 – 2609
E-Mail: wil.6me[a]wienkav.at
Abteilung für interdisziplinäre und internistische Notfallmedizin mit Ambulanz Pavillon 80 Telefon: +43 1 491 50 – 3720
Fax: +43 1 491 50 – 3729
E-Mail: wil.notaufnahme[a]wienkav.at
Unfallchirurgische Abteilung mit Ambulanz Pavillon 30 Telefon: +43 1 491 50 – 4301
Fax: +43 1 491 50 – 4309
E-Mail: wil.uch[a]wienkav.at
Abteilung für Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie – Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie mit Ambulanz Pavillon 30B Telefon: +43 1 491 50 – 4101
Fax: +43 1 491 50 – 4109
E-Mail: wil.1ch[a]wienkav.at
Abteilung für Allgemein- Viszeral- und Tumorchirurgie mit Ambulanz Pavillon 28 Telefon: +43 1 491 50 – 4201
Fax: +43 1 491 50 – 4209
E-Mail: wil.2ch.sek[a]wienkav.at
Abteilung für Plastische,  Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit Ambulanz Pavillon 20 Telefon: +43 1 491 50 – 4501
Fax: +43 1 491 50 – 4509
E-Mail: wil.pla[a]wienkav.at
Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde mit Ambulanz Telefon: +43 1 491 50 – 2901
Fax: +43 1 491 50 – 2909
E-Mail: wil.gla[a]wienkav.at
Urologische Abteilung und Kompetenzzentrum für Kinderurologie mit Ambulanz Pavillon 28 Telefon: +43 1 491 50 – 4801
Fax: +43 1 491 50 – 4809
E-Mail: wil.uro[a]wienkav.at
Gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung mit Ambulanz Pavillon 28 Telefon: +43 1 491 50 – 4708
Fax: +43 1 491 50 – 4709
E-Mail: wil.gyn[a]wienkav.at
Dermatologische Abteilung mit Ambulanz Pavillon 27 Telefon: +43 1 491 50 – 2701
Fax: +43 1 491 50 – 2709
E-Mail: wil.der[a]wienkav.at
Neurologische Abteilung mit Ambulanz Pavillon 3,  7/9, 26 Telefon: +43 1 491 50 – 2001
Fax: +43 1 491 50 – 2009
E-Mail: wil.neu[a]wienkav.at
Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin mit Ambulanz Pavillon 16, 27, 30, 81 Telefon: +43 1 491 50 – 4001
Fax: +43 1 491 50 – 4009
E-Mail: wil.ian[a]wienkav.at

 

Institut Pavillon Kontakt
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Ambulanz Pavillon 25 Telefon: +43 1 491 50 – 3101
Fax: +43 1 491 50 – 3109
E-Mail: wil.zri[a]wienkav.at
Institut für Nuklearmedizin mit PET-Zentrum mit Ambulanz Pavillon 25 Telefon: +43 1 491 50 – 3608
Fax: +43 1 491 50 – 3609
E-Mail: wil.nuk[a]wienkav.at
Institut für Physikalische Medizin mit Ambulanz Pavillon 26 Telefon: +43 1 491 50 – 3401
Fax: +43 1 491 50 – 3409
E-Mail: wil.pys[a]wienkav.at
Institut für Radioonkologie mit Ambulanz Pavillon 23 Telefon: +43 1 491 50 – 3506
Fax: +43 1 491 50 – 3509
E-Mail: wil.ron[a]wienkav.at
Institut für Pathologie und Mikrobiologie Pavillon 81 Telefon: +43 1 491 50 – 3201
Fax: +43 1 491 50 – 3209
E-Mail: wil.pat[a]wienkav.at
Zentrallaboratorium mit Ambulanz Pavillon 27 Telefon: +43 1 491 50 – 3308
Fax: +43 1 491 50 – 3309
E-Mail: wil.lab[a]wienkav.at

 

Ambulanz Pavillon Kontakt
Hals- Nasen-Ohren Ambulanz Pavillon 28 Telefon: +43 1 491 50 – 3904
E-Mail: wil.hno[a]wienkav.at
Augenambulanz für stationäre PatientInnen Pavillon 24 /EG/A-Süd Telefon: +43 1 491 50 – 3911
Fax: +43 1 491 50 – 3919
E-Mail: wil.aug[a]wienkav.at
Zahnambulanz für stationäre PatientInnen Pav. 24, EG/A-Süd Telefon: +43 1 491 50-3921
Spezialambulanz für peripartale Psychiatrie Pavillon 13 Telefon: +43 1 491 50 – 8110

 

Interdisziplinäre Einrichtung Pavillon Kontakt
Brustgesundheitszentrum Pavillon 25 / Erdgeschoss – Ebene A Telefon: +43 1 491 50-3160
Fax: +43 1 491 50-3169
E-Mail: wil[a]wienkav.at
Anstaltsapotheke Telefon: +43 1 491 50 – 5501
Fax: +43 1 491 50 – 5509
E-Mail: wil.apo[a]wienkav.at


Geschichte des historischen Wilhelminenspitals

parkanlage im wilhelminenspitalAnlässlich des fünfzigsten Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph, 1888, widmete Fürstin Wilhelmine Montleart- Sachsen-Curtland 150.000 Euro der Errichtung eines Spitals.

Auf dem Gebiet des neu eingemeindeten Vororts Ottakring erwarb die Gemeinde Wien 1892 weitere Grundstücke, um das Spital später, bei Bedarf, erweitern zu können. Die ersten Pavillons des k&k Wilhleminenspitals mit 142 Betten wurden errichtet.

 

Erweiterung des Spitals:

1898 eröffnete auf dem Areal das städtische Kaiser- Franz Joseph Regierungs- Jubiläums- Kinderspital mit einer Kapazität von 200 zusätzlichen Betten für an Infektionskrankheiten leidende Kinder.

Um eine ausreichende Versorgung der Patienten mit sauberem Wasser zu gewährleisten, wurde das k&k Wilhelminspital an die moderne 1. Wiener Hochquellenwasserleitung angeschlossen. Gleichzeitig erfolgte eine Anbindung an das öffentliche Strassenbahnnetz.

1901 konnten mit Mitteln einer von Maria Bernauer, in Gedenken an ihren Gatten, gegründeten Stiftung zwei zusätzlich Pavillons mit Versorgungsgebäude und großer Küche errichtet werden- das Georg Kellermann´sche Kinderspital.

Diese Stiftung unterstützt das heutige, moderne Wilhelminenspital weiterhin mit 11.600 Euro jährlich.

1907/1908 wurde ein weiterer Pavillon zur Behandlung von 20 kranken Säuglingen erbaut.

Durch die Caroline- Riedl´sche Kinderstiftung war man auch in der Lage,auch mittellose, erkrankte Kinder aufzunehmen.

1910/13 wurde nach Plänen von Otto Wagner der Luxuspavillon eröffnet, der der Bekämpfung der Hauttuberkulose gewidmet war.

 

Geschichte des Wilhelminenspitals während der beiden Weltkriege

Während des ersten Weltkriegs wurde das Kriegsspital 1, ein Barackenlager, zur Versorgung im Feld verwundeter Soldaten in Betrieb genommen. Bereits 1932 konnten die provisorischen Baracken durch Pavillons ersetzt werden.

Während des zweiten Weltkriegs wurde das Wilhelminenspital nur selten von Bomben getroffen. Die Schäden konnten nach Kriegsende rasch behoben werden, ein regulärer Betrieb wurde wieder aufgenommen.

 

Das Wilhleminenspital in der zweiten Republik

Pavillon 211953/54 wurde das Wilhelminenspitals durch ein Schwesternwohnheim und eine Schwesternschule erweitert, die Ausbildung konnte nun direkt im Spital, angepasst an die Bedürfnisse vor Ort, durchgeführt werden. Heute bietet die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege 400 Ausbildungsplätze.

1959 wurde von der Gemeinde Wien beschlossen, das Wilhelminenspital weiter auszubauen. Ein medizinischer und ein chirurgischer Pavillon mit je 280 Betten, ein Röntgeninstitut, eine Anstaltsapotheke und vier Ambulanzen wurden in Betrieb genommen. Ein Verwaltungsgebäude mit angeschlossenem, großem Speisesaal folgte.

In den sechziger- Jahren war bereits die stationäre Aufnahme von 1800 Patienten möglich.

1985 wurde im Wilhelminenspital der erste Betriebskindergarten der Stadt Wien eröffnet, in dem Kinder während der Nachtschicht in Nachtfamiliengruppen betreut werden können.

Um eine moderne medizinische Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, kam es in den folgenden Jahren zu mehreren Zusammenlegungen.

1977 wurden alle Abteilungen des Karolinen- Kinderspitals an das Wilhelminenspital angeschlossen.

1999 wurde auch die Kinderklinik Glanzing in das Wilhelminenspital verlegt.

 

Modernisierungen

Moderner Neubau des Wilhelminenspitals2005 erfolgte am Röntgeninstitut die Umstellung auf digitale Bildbearbeitung

Oktober 2008 wurde am Wilhelminenspital das erste Babynest in Wien eingerichtet. Die Kinder konnten nun unter Wahrung der Anonymität der Mütter in einer geschützten Umgebung abgelegt werden.

Ein modernes Dialysezentrum mit 32 Dialyseplätzen wurde errichtet.

2017 konnte das neue OP- Zentrum mit acht Operationssälen, Intensiv- Aufwachstation und Familienzimmern für operierte Kinder eröffnet werden. Das chirurgische Zentrum bietet Hightech- Medizin auf Top Niveau für alle Patienten. Durch Zusammenlegung der Operationssäle in einem zentralen Gebäude werden Wartezeiten verkürzt, die Anzahl der Operationen konnte durch Vernetzung der Teams erhöht werden.

Um die Versorgung von Schlaganfallpatienten weiter zu verbessern, wurde die Stroke Unit erweitert. Heute ist die Stroke Unit das aktivste Schlaganfallzentrum der Stadt Wien.

2018 wurde die Notaufnahme auf 22 Betten erweitert.

Um kranken Kindern den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen, werden in der Wiener Heilstättenschule 5 Klassen unterhalten.

 

Sehenswürdigkeiten im Wilhelminenspital

  1. Krankenpflegemuseum

Hier werden verschiedene Pflegebehelfe und -artikel, Dienstkleidungen, Dokumente, Auszeichnungen, Bücher und Fotographien über die Entstehung des Krankenpflegedienstes gelagert und gegen Voranmeldung öffentlich zugänglich gemacht.

  1. Spitalskirche

Die Spitalskirche wurde 1936 nach Plänen von Heinrich Anton Paletz erbaut. Sie ist dem Patron der Kranken, Kamillus von Lellis geweiht. In Österreich ist die Spitalskirche des Wilhelminenspitals die einzige existierende Kamilluskirche.

 

Heilstättenschule

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Unterricht. Da jeder Krankenhausaufenthalt eine belastende Unterbrechung der alltäglichen Routine für Kinder darstellt, könnte sogar die spätere Berufslaufbahn negativ betroffen sein. Um nicht zu viel Lehrstoff zu versäumen, kommt die Schule zu den stationär aufgenommenen Kindern. Entsprechend der individuellen Belastbarkeit können versäumte Inhalte nachgeholt und neuer Lehrstoff erarbeitet werden, damit nach Genesung die Rückkehr in die alte Schule leichter fällt.

Die Heilstättenschule bietet aber nicht nur Unterricht, sie sorgt durch zahlreiche Aktivitäten für Abwechslung und Ablenkung vom Klinikalltag. Im Wilhelminenspital werden neben dem Unterricht therapeutische Winter- und Sommersportwochen, sowie Indoor- Klettern angeboten.

Die Heilstättenpädagogen werden in zusätzlichen Ausbildungen speziell auf die Bedürfnisse kranker Kinder geschult. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen von 6- 10 Kindern, wenn nötig auch direkt am Bett. Ziel ist es, durch schulische Erfolge das Selbstbewusstsein der kranken Kinder zu stärken.

An der Heilstättenschule können Prüfungen abgelegt werden, da diese an die öffentlichen Sonderschulen angeschlossen sind.

 

Spitalsküche

Das Wilhelminenspital gehört zu den ältesten, noch in Betrieb befindlichen Krankenhäusern in Wien. Durch ständige Erweiterungen und Modernisierungen ist es gelungen, in allen Bereichen des Spitals einem hohen Anforderungslevel gerecht zu werden.

Durchschnittlich müssen pro Tag 500 Mitarbeiter, 90 Kindergartenkinder und 1000 Patienten mit den unterschiedlichsten Diätansprüchen versorgt werden. Zusätzlich zu drei täglichen Wahlmenüs für Patienten ohne Essenseinschränkungen, stehen 22 verschiedene diätische Kostformen zur Verfügung. Von Fleischlos, Glutenfrei, Breikost, Reduktionskost, Diabetiker- Vollkost, alle Bedürfnisse werden bestmöglich berücksichtigt. Wo möglich, werden wertvolle Bionahrungsmittel (mindestens 30%) verwendet.

Das Zubereitungsverfahren funktioniert nach dem Cook and Chill Verfahren. Die Spitalsküche kocht Montag bis Freitag von 06:00 – 14:00 Uhr. Nach dem Garprozess werden alle Speisen in kurzer Zeit schockgekühlt und bleiben so für 72 Stunden ohne Qualitätsverlust haltbar. Um das Risiko für die Vermehrung von pathogenen Keimen zu senken, erfolgt die Qualitätskontrolle mittels HACCP, Risikoanalysen und hygienische Aufzeichnungen gehören im Rahmen der Eigenkontrolle zur täglichen Routine.

Das Essen wird kalt zu den einzelnen Stationen geliefert und dort auf eine angenehme Essenstemperatur erhitzt.

So steht jedem Patienten eine gut temperierte, wohlschmeckende, frische Mahlzeit zur Verfügung.

 

Medizinisches Angebot

Das Wilhelminenspital umfasst 17 moderne Abteilungen, 6 Institute, 3 Ambulanzen und 3 interdisziplinäre Einrichtungen, wie zum Beispiel das Zentrum für Brustgesundheit. Hier finden Frauen von der Vorsorge, bis zu Diagnose, Nachbehandlung und Brustaufbau ein entsprechendes Leistungsangebot.

Für Patienten stehen 1054 Betten zur Verfügung. Pro Jahr können ungefähre 50.000 Patienten stationär aufgenommen werden. Für die Betreuung der Patienten stehen 2833 Mitarbeiter, plus 67 Mitarbeiter für Küche und Lebensmittelversorgung, bereit.

Die Ambulanzen stehen allen Patienten zur Verfügung, pro Jahr werden in den Ambulanzen ungefähr 406.0000 erkrankte Personen versorgt.

Stroke Unit:

Jährlich erleiden ungefähr 5.000 Menschen in Wien einen Schlaganfall. Kann nicht sofort mit einer entsprechenden Behandlung begonnen werden, ist mit folgenschweren, andauernden Behinderungen zu rechnen. Stroke units sind speziell auf die Behandlung und Betreuung von Schlaganfallpatienten ausgerichtet.

Das Wilhelminenspital verfügt über 6 Stroke Unit Betten (Intensiv- Betten), durch die mehr als 600 Patienten mit akuten Schlaganfällen, sowohl diagnostisch, als auch in der Frührehabilitation versorgt werden können.

Der Erfolg spricht für sich: Durch die enge Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten konnten die Überlebenschancen für Patienten deutlich erhöht werden.

 

Geburt im Wilhelminenspital

Das Wilhelminenspital bietet ambulante Geburten- die Mutter verlässt mit ihrem Kind innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt wieder das Krankenhaus- und stationäre Geburten an. Abhängig von den Bedürfnissen der Gebärenden steht rund um die Uhr ein Team von Ärzten, Pflegern und Hebammen zur Verfügung.

Die Eltern werden bereits vor der Geburt aktiv im Rahmen von Vorbereitungskursen durch Hebammen in den Ablauf eingebunden. Auch alternative Angebote, wie Akupunktur und Homöopathie können jederzeit direkt im Spital in Anspruch genommen werden.

Durch Unterstützung einer natürlichen Schwangerschaft und Geburt, sowie die Möglichkeit zu maximaler Bewegungsfreiheit, weist das Wilhelminenspital eine der niedrigsten Kaiserschnittraten unter den Spitälern Wiens auf.

Sollten doch einmal Probleme auftreten, steht im chirurgischen Zentrum ein moderner Notsectio- Operationssaal für die Durchführung eines Kaiserschnitts zur Verfügung.

Auf der Neugeborenenstation besteht, falls nötig, die Möglichkeit, einer kurzfristigen Intensiv- Überwachung für Babys, die Anpassungsschwierigkeiten an ihre Umwelt aufweisen. Jede Mutter findet ausreichend Rückzugsmöglichkeiten in Stillecken.

Die Kinder werden bei täglichen Visiten von Kinderärzten überwacht, Hörtests und Hüftultraschall gehören zur Routine. Bei Problemen begleiten Hebammen und Sozialarbeiter jederzeit mit Rat und Tat die Eltern.

Babynest:

Das Babynest am Eingang Flötzersteig ist 24 Stunden täglich in Betrieb. Die Abgabe eines Kindes erfolgt anonym und ist straffrei. Die Videokamera dient nur der Überwachung des Neugeborenen.

Im Bettchen befindet sich ein Brief mit einem Code. Dieser kann genutzt werden, um sich nach der Abgabe des Kindes anonym nach seinem Befinden zu erkundigen.

Einige Minuten nach der Abgabe des Kindes wird dieses sofort von Ärzten und Schwestern versorgt.

Wenn sie vor er Trennung von ihrem Kind psychologische Beratung in Anspruch nehmen wollen, steht eine Sozialarbeiterin unter der Telefonnummer (+43 1) 491 50 – 72931 zur Verfügung.

 

Das Wilhelminenspital weist eine lange historische Tradition auf. Als ältestes, noch in Betrieb befindliches, Krankhaus Wiens bietet das Spital dennoch durch ständige Modernisierungen und Erweiterungen Spitzenmedizin für alle Patienten. Forschung, Ausbildung und individuelle Patientenbetreuung stehen immer im Vordergrund.

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